RANT: Bei manchen "Privacy Blogs" denke ich eher an einen radikalen Hetzerblog von Onkel Heinz aus Sachsen-Anhalt als an Datenschutz. Ich finde es schlimm, wie wenig unabhängig diese Blogs sind und wie knallhart von der einzigen Wahrheit gesprochen wird. Alle machen es falsch, nur man selber weiß, wie es wirklich läuft. Man betreibt schließlich einen Blog... super nervig, gefährlich, zweifelhaft und bringt dem Thema NICHTS. Das nimmt dem Thema jede Dringlichkeit und schubst es Richtung Alu-Hut.

@diekuh bedenklich finde ich auch, dass häufig Sicherheitsaspekte außer acht gelassen werden. Hauptsache FOSS. Aktuell rund ums Librem5 zu beobachten. Im Vergleich zu iOS und Android ist das großer Rückschritt im Bezug auf Sicherheit, aber darüber redet keiner.

@fll das Librem5 interessiert mich auch, warum denkst Du, dass das gegenüber Android und iOS ein Rückschritt ist?

@diekuh

@favstarmafia @diekuh
Disclaimer: ich bin in den technischen Details nicht versiert. Bitte auch selbst recherchieren.

Punkte in denen Desktop Linux (Librem5) u.a. schlechter dasteht:
- root auf Benutzerebene
- Sandboxing
- SELinux-Policies
- Integritätschecks wie Verified Boot

Das sind alles Dinge, die man _bewusst_ gerne riskieren kann, aber Purism warnt m.M.n. unbedarfte potentielle Nutzer unzureichend. Das spiegelt sich eben auch in den unabhängigen Berichten darüber wieder.

@fll @favstarmafia @diekuh

root sicher nicht – ganz normale wie jede Linux-Distro hat man prinizipiell kein root-Recht. Ob su und ähnliches eingerichtet wird, weiß ich nicht. (wurde nicht erklärt)

Sandboxing – ich denke, flatpak wird verwendet.

Der Rest ist wohl wirklich nicht vorhanden. (aber verified boot jetzt auch nicht soo wichtig bspw.)

Und dadurch, dass nur FLOSS läuft, werden einige Risiken abgemildert. (sandboxing ist zB nicht soo wichtig, wenn du deiner App vollkommen vertraust)

@rugk @favstarmafia @diekuh
Wie ich schon sagte, wer informiert ist soll das gerne riskieren.
Unter Android und iOS sind die Risiken, dass sich Malware einnisten kann aber halt deutlich geringer.
Mein Sorge ist, dass Leute, die sich der Risiken nicht bewusst sind, sich von Marketing blenden lassen.

@rugk @favstarmafia @diekuh
Bei den meisten Linuxdistros ist Rootzugriff auf Benutzerebene normal. Da tippe ich einfach su in die Konsole.

Bei aktuellem Android muss man m.W.n. den Bootloader entsperren, dann TWRP o.ä. flashen um dann Rootzugriff auf Benutzerebene zu bekommen.

Bei iOS muss man schon ewig (schon immer?) "jailbreaken".

Das ist schon ein Unterschied in Zugriffshürden.

Follow

@fll @favstarmafia @diekuh auf "Benutzerebene" würde ich nennen: einfach so ohne Passwort Zugriff.

Ich meinte mit su und ähnlichen benötigst du ja noch ein Passwort.

Aber ich denke wie gesagt, su könnte man auch weiter einschränken bzw. den Nutzer einschränken. Das geht sicher… (ob es Purism macht, weiß ich nicht)

Und klar, dass ist ein Unterschied zu Android etc., aber dafür hast du mehr Zugriff/Freiheit by default. Musst den Vergleich vlt. auch eher zu einer normalen Desktop-OSes ziehen…

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